Stadt Heilsbronn

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Chronik

Neuhöflein = Nuwehovelin und bedeutet: zu dem neuen Höflein.
Die Ortschaft Neuhöflein wurde 1265 erstmals urkundlich genannt und lässt auf eine Spätsiedlung schließen. Wahrscheinlich diente dieses "Neue Höflein" als Wirtschaftshof einem in der Nähe wohnenden Grundherren.

Im Jahre 1265 ging ein Hof aus dem Besitz des Reichsministerialen Konrad von Sülzburg durch Verkauf an den 12. Abt Rudolf und Konvent (Kloster Heilsbronn) für 220 Pfund Heller über.

1266 erwarb der Bürger Ringer aus Nürnberg ein Gütlein in Neuhöflein und schenkte die jährlichen Gefälle von 12 Unzen Pfennig dem Kloster zur Stiftung eines ewigen Lichts nach seinem Ableben in der Kapelle St. Willibald beim Spital in Heilsbronn.

1307 erwirbt Albert von Seckendorff den Groß- und Kleinzehnten im Dorfe Nuwenhouelin (Neuhöflein) und übereignet ihn auf Bitten des Bischofs Andreas von Würzburg dem Kloster Heilsbronn.

1344 kaufte der 16. Abt Gamsfelder von Heilsbronn einen Kleinzehnten in Neuhöflein. Im Laufe der Zeit erwarb das Kloster 7 Höfe in Neuhöflein, von welchen aber sechs dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer fielen.

Neuhöflein fiel 1719 durch die Aufteilung des Markgrafentums Onolzbach-Bayreuth an das Haus Bayreuth.

Im Jahre 1807 hatte Neuhöflein 11 Feuerstellen und 65 Seelen. 1856 zählte der Ort 10 Häuser, 15 Familien und 89 Einwohner.

Die Bevölkerung war protestantisch und gehörte zur Pfarrei und Schule Großhaslach. An Gewerbetreibenden waren Schmied, Wirt, Schäfer, Rechenmacher, usw. vorhanden. Die Ortsflur betrug 100 Morgen Sommerfeld, 115 Morgen Winterfeld, 130 Morgen Brache und 54 Morgen Wiese.

Im Jahre 1914 brannte in den Orten Höfstetten und Neuhöflein erstmals das elektrische Licht.

1955 wurden beide Ortschaften kanalisiert.

1953 bis 1960 konnte man als dritte Gemeinde im Landkreis Ansbach die Flurbereinigung durchführen. Ferner wurden Ortsverbindungs- und Hauptwirtschaftswege sowie Gräben angelegt.

1963 wurde die Gemeindeanschlussstraße Neuhöflein-Ketteldorf erstellt, sowie in den nächsten Jahren die Straßen der beiden Orte geteert und weitere Ortsverbindungsstraßen ausgebaut.

Im Jahre 1978 wurden die Gemeinden Höfstetten und Neuhöflein im Rahmen der Gebietsreform nach Heilsbronn eingegliedert.

1990 konnte Höfstetten und Neuhöflein an die Fernwasserversorgung "Reckenberg" angeschlossen werden.

Neuhöflein ist an die städtische Entwässerungseinrichtung angeschlossen.

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