Workshop zur Neugestaltung des Marktplatzes
Am 31.01.2012 fand eine außerordentliche Bürgerversammlung zum Thema Marktplatz statt (siehe nachfolgenden Beitrag).
Als nächster Schritt der Bürgerbeteiligung findet zu diesem Thema ein Workshop am
Donnerstag, 24.05.2012, ab 19.00 Uhr im Refektorium
statt.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Veranstaltung, welche einen Zeitrahmen von ca. 3 bis max. 4 Stunden haben wird, herzlich eingeladen.
Über eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns freuen.
Bürgerversammlung vom 31.01.2012 zur Neugestaltung des Marktplatzes
Vor zahlreich erschienenen Heilsbronner Bürgerinnen und Bürgern wurden am 31. Januar 2012 die Ideen der Arbeitskreise des Stadtentwicklungskonzepts zur Neugestaltung des Marktplatzes vorgestellt. Professor Kress und Dipl.-Ing. Christofori kommentierten als Experten die vielfältigen Vorschläge.
Die gegenwärtige Gestaltung des Marktplatzes wird als wenig attraktiv empfunden. Bei den Ideen zur Neugestaltung wurde auch die Geschichte des Marktplatzes berücksichtigt und eine Erhaltung historischer Gebäude wird gewünscht. Des Weiteren sollen Sitzmöglichkeiten geschaffen, Spielmöglichkeiten für Kinder integriert, Bäume gepflanzt, Informationstafeln angebracht und der Brunnen offener gestaltet werden. Der Marktplatz kann so den bereits neugestalteten Münsterplatz ideal ergänzen und ein stadtübergreifendes Flair erzeugen.
Ein Knackpunkt ist die Verkehrsfrage, da innenstadtnahe Parkmöglichkeiten und eine möglichst verkehrsberuhigte Innenstadt in Einklang gebracht werden müssen. Eine Verkehrszählung des Ingenieurbüros Christofori & Partner bot hier einen interessanten Einblick in den Bedarf. Durch die anstehende Sanierung des Schwabachgewölbes eröffnet sich die einzigartige Möglichkeit, die Energieversorgung in der Umgebung des Marktplatzes auf neueste Standards umzustellen. Mit einem Erwerb sanierungsbedürftiger Häuser am Marktplatz durch die Stadt ist es nicht getan. Zunächst muss die Deckung der immensen Kosten bei Sanierungsmaßnahmen gelöst werden. Außerdem stellen spätere Nutzungskonzepte eine wichtige Voraussetzung dar.
Mithilfe der Mind-Mapping-Methode dürfen die anwesenden Bürgerinnen und Bürger eigene Vorschläge einbringen, die auf einer Stellwand gesammelt werden.
1. Bürgermeister Dr. Pfeiffer erläutert in seinem Schlusswort, dass ein Gesamtkonzept an erster Stelle steht. Zudem müssen Verwaltung, Gewerbetreibende, Anlieger und Bürger an einem Strang ziehen. Die Fachleute werden die Umsetzung planen, aber diese sollte im Hinblick auf die Finanzlage schrittweise erfolgen. Die Bürgerinnen und Bürger werden laufend über das weitere Vorgehen informiert und eine rege Diskussionskultur soll weiter gepflegt werden.