Stadt Heilsbronn

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... die Fränkische Münsterstadt am Jakobsweg

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Wann?

In der Regel: Immer am letzten Juniwochenende

Initiiert vom Altbürgermeister Herrn Walter Träger 2000 ist die „Kultur im Kreuzgang“ mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Heilsbronn.
Drei Tage lang wird der geschichtsträchtige Münsterplatz zum Schauplatz kultureller Darbietungen, welche neben der traditionellen Chorserenade wechselweise auch Theateraufführungen, Konzerte oder Open-Air-Kinos mit einschließen.

Programm / Allgemeine Informationen 2017

Vom 23. bis 25. Juni 2017
Freitag, 23. Juni 2017 – Traditionelle Chorserenade
Samstag, 24. Juni 2017 – Open-Air-Kino: Mademoiselle Marie
Sonntag, 25. Juni 2017 – Musikalische Lesung: Richie Arndt – TRAIN STORIES

Am Münsterplatz, Heilsbronn
(Bei schlechtem Wetter findet die Chorserenade im Münster statt, alle weiteren Veranstaltungen im Refektorium.)

Tickets:
Kartenvorverkauf ab 29. Mai 2017 im Bürgerservice Heilsbronn, Hauptstraße 16
oder an der Abendkasse
*Ermäßigung mit Schüler-, Studenten- oder Schwerbehinderten-Ausweis

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt!

Freitag, 23. Juni 2017 – Traditionelle Chorserenade

Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei

Auch dieses Jahr darf die traditionelle Chorserenade am Freitagabend nicht fehlen und so geben insgesamt acht regionale Gesangvereine und Ensembles ihr Können zum Besten. Mit dabei sind:

  • ChorHarmonie Gottmannsdorf
  • Gesangverein Heilsbronn e.V.
  • Gesangverein „Liederfreunde 1897“ Heilsbronn
  • Gesangverein Liedertafel Bürglein
  • Sängerbund Weißenbronn
  • Sopranetten
  • „musica viva“

Samstag, 24. Juni 2017 – Open-Air-Kino: Mademoiselle Marie

Einlass: 19 Uhr
Filmgespräch mit dem Autor und dem Regisseur: 21:00 Uhr
Filmbeginn: 21:30 Uhr
Tickets: 8 € / ermäßigt* 6 €

Kurzbeschreibung Musicalfilm

1955. Das Wirtschaftswunder sorgt für Arbeit, Wohlstand, für ein neues Lebensgefühl. Die Jugend tanzt Rock‘n‘Roll, die Mädchen tragen rückenfreie Kleider, die Burschen schmücken sich mit Schmalzlocken und eifern Elvis Presley nach.

Die Nachwirkungen des Krieges jedoch lasten schwer auf allen Gesellschaftsschichten. Marie, eine junge, selbstbewusste Bäuerin, kämpft um ihren Hof, während sich ihr Mann noch immer in russischer Kriegsgefangenschaft befindet.

Der ehemalige französische Kriegsgefangene François, der als Zwangsarbeiter auf dem Hof eingesetzt war, und in den letzten Kriegstagen auf dem Heuboden vor der SS versteckt wurde, kommt zurück und unterstützt Marie.

Trotz aller Vorbehalte verlieben sich die Beiden. Die Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als der Franzose Marie zu seinen Eltern nach Oradour mitnimmt. Denn dort werden sie mit Eiseskälte empfangen.

Nach den Verhandlungen Adenauers mit Chruschtschow über das Schicksal der letzten deutschen Gefangenen, kommt Hans zurück. Doch in den vielen Jahren hat sich einiges verändert.

 
Hintergrundinformationen

„Mademoiselle Marie“, das fränkische Musical von Fritz Stiegler und Matthias Lange, ist der erste fränkische Heimatfilm und der erste Musicalfilm in Bayern. Regie führte Peter Ponnath.

Der Film spielt 1955 und setzt sich für Aussöhnung und Völkerverständigung ein. Durch die Ereignisse der vergangenen Jahre finden sich in ihm viele politische Bezüge zur Gegenwart. In Teilen ist er dokumentarisch. So etwa die Begegnung mit dem 90jährigen Robert Hébras, der im Juni 1944 das Massaker der SS an der Bevölkerung von Oradour-sûr Glane überlebt hat und seine Erlebnisse schildert. Hébras kämpft sich trotzdem seit Jahren für die Aussöhnung und Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen.

Die Idee zum Film entstand 2015 während der Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm, den die Fürther Telefilm Medienprojekte GmbH in Angriff genommen hatte. Er sollte die Bemühungen des Vereins der Burgfestspiele Cadolzburg e.V. verfolgen, wie ein Dorf sich ein Musical erschafft. Aufgrund des Tiefgangs des Stoffes, der Wirkung der Musik (gespielt von den Nürnberger Symphonikern) und des großen Erfolgs der Bühnenaufführung mit 14.000 Besuchern wurde das Projekt zu einem Spielfilm umgewidmet.

Er wurde finanziert aus Eigenmitteln der Telefilm, durch eine Spende der Stadtsparkasse Fürth und der infra Fürth sowie einer Reihe kleinerer Firmen und durch Privatspenden. Die Bayerische FilmförderFonds FFF gewährte im Rahmen seines Forderungsprogrammes ein zinsgünstiges Darlehen.

In den Hauptrollen zu sehen sind Romina Satiro, Manuel Unterburger und Klaus Kinzel, in weiteren Rollen 80 Darsteller des Vereins der Cadolzburger Burgfestspiele, der auch Kostüme und Requisiten stellte.

Die Gesamtlänge des Films beträgt 97 Minuten.

(zum Vergrößern bitte anklicken)

http://mademoisellemarie.de/

Sonntag, 25. Juni 2017 – Musikalische Lesung: Richie Arndt

Programm: TRAIN STORIES
Einlass: 17 Uhr
Beginn: 18 Uhr
Tickets: 10 € / ermäßigt* 8 €

Richie Arndt und die Musik

Die Musik von Richie Arndt ist erdig und universell zugleich, eine Qualität, die der gebürtige Westfale bereits auf fünf Alben mit seiner Band „Bluenatics“ unter Beweis gestellt hat.

Seine eingängige Stimme und sein ebenso versiertes wie unaufdringliches Gitarrenspiel machen es seinen Zuhörern einfach, sich auf die Musik einzulassen. Ob akustisch oder elektrisch: Scheinbar Alltägliches wird in Richie Arndts Kompositionen zu etwas Besonderem – transportiert mit Feingefühl, Charme und Witz gleichermaßen. Seine Bühnenerfahrung und seine pädagogischen Fähigkeiten, kombiniert mit seinem musikalischen Können und Talent machen den Bielefelder zu einer herausragenden Persönlichkeit der deutschen Bühnenszene. Weit weg von ausgetretenen Klischees.

Mit „Train Stories“ präsentiert sich der Gitarrist, Sänger und Songwriter auch als Schriftsteller und charmanter Erzähler und Performer.

Die Lesung

Ob Johnny Cash oder Elvis Presley, ob Jimi Hendrix, Rory Gallagher oder die Beatles – sie alle haben legendäre „Trainsongs“ geschrieben. An eben diese knüpft die musikalische Lesung von Richie Arndt an:

Seine musikalische Lesung „Train Stories“ ist eine Abenteuerreise zu den Wurzeln der Blues-, Jazz- und Weltmusik. Richie Arndt präsentiert sich hier nicht nur als Musiker, sondern auch als Autor, charmanter Erzähler und Solo-Performer.
Er verbindet eigenes Textmaterial – zusammengetragen in mehrjähriger Arbeit – mit Balladen, Songs und Bluesstücken über reisende Sinnsucher, verwegene Banditen, unerreichbar schöne Frauen, verzweifelte Männer, Hobos, Trinker und Landstreicher – das facettenreiche Panoptikum menschlicher Leidenschaft wird in „Train Stories“ faszinierend lebendig.

Nur mit einer Akustikgitarre, ausgestattet mit seinem unstillbaren Interesse für seine Musik und dem Gefühl für bewegende Geschichten, transportiert Richie Arndt bei seinen außergewöhnlichen Lesungen das Wissen um das Lebensgefühl ganzer Generationen – und eine Sehnsucht, die wir auch heute noch kennen: nach Ferne, nach Nähe und einem Zuhause.

Der studierte Pädagoge verbindet Musikgeschichte mit -geschichten – interessant, spannend und unterhaltsam.
Ob „500 Miles“ von Hedy West, „Marrakesh Express“ von Graham Nash oder den Traditional „Get on Board“: Richie Arndt erzählt die Geschichten hinter diesen unvergesslichen Songs und ergänzt sie charmant mit seinen eigenen Erfahrungen aus dreißig Jahren auf der Bühne.
Wer seine „Trains Stories“ gehört hat, wird Lieder wie „Rock Island Line“ und den „Hobo Blues“ von John Lee Hooker anders hören – und schon jetzt auf eine Fortsetzung warten.

Bemerkenswert

Anfang Januar 2014 wurde Richie Arndt nominiert für den "BiG Blues Award 2014 - Contemporary"und den "BiG Blues Award 2014 - Best Album".
2011 war Richie Arndt der Vertreter für Deutschland auf der "European Blues Challenge" (Grand Prix des Blues).

http://www.richiearndt.de/

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